thailand

© 2018 Tofisch & Partner Zurück in Kuala Lumpur begann ich mit den Vorbereitungen für den dritten Teil der Reise. Von dort aus plante ich die Reise Richtung Norden nach Thailand. In der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur traf ich mich mit meiner Freundin Manuela, die glücklicher Weise ihren Urlaub nach vorne verlegen konnte und wir so diese Zeit zusammen verbringen konnten. Auf dem Landweg fuhren wir per Bus Richtung Thailand und machten noch vor der Grenze auf den Inseln Pulao Pankhor und Lankawi einen kurzen Zwischenstop. Dort konnten wir das erste Mal so richtig das warme Wasser, den bezaubernden Strand und die gute asiatische Küche genießen.

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Aber bereits nach einem kurzen Aufenthalt ging unsere Reise weiter entlang der Westküste nach Norden bis nach Krabi, einem der Touristenzentren im Süden Thailands. Krabi der Ausgangspunkt zur Halbinsel Raih Leh ist ein pulsierendes Örtchen mit italienischer Pizzeria, etwa einem duzend Internet Kaffee's und dementsprechend vielen Touristen. Mit einem so genannten Longtail Boot, ging es in einer Stunde Fahrt in die Bucht, die einen während der Einfahrt an das Paradies denken lässt. Hohe Kokuspalmen, ein weißer Traumstrand und Leimstone, Kalkfelsen, der Traum für jeden Kletterer. Leider ist dies weit um bekannt und deshalb war es nicht leicht am von Pauschal- und lndividualtouristen überfüllten Strand ein Quartier zu bekommen.Mit etwas Glück und einer längeren Diskussion bekamen wir schließlich jenen Bungalow den wir haben wollten. Gleich anschließend machten wir uns auf die Suche nach den Kletter Crack's. Wir mussten nicht lange suchen am auf die ersten Kletterer zu treffen. Direkt am Strand im Süden von Raih Leh East befindet sich einer der beliebtesten Spot's der ganzen Halbinsel. Viele Touristen probieren sich unter Anleitung thailändischer Climbing Guides im neuen modernen Funsport Sportklettern. Aus diesem Grund findet man in Thailand auch Touren in allen Schwiergkeitsgraden. Alleine in der Umgebung von Raih Leh sind über 500 mit Bohrhaken gut abgesicherte Routen zu finden. Dort allein könnte man es eine Ewigkeit aushalten. Der tolle Flair, die Atmosphäre, die Umgebung und die tollen Typen, die wir kennen gelernt haben, ließen uns mit diesem Gedanken des öfteren Spielen.

© 2018 Tofisch & Partner Nach 10 tollen Tagen, die im Fluge vergingen, mussten wir wieder unsere Rucksäcke packen und verließen die Halbinsel per Fährschiff in Richtung Phi Phi Island.

Wer einmal dort war kann sich unsere Enttäuschung vorstellen. Nach dem wir isoliert und nur auf das Klettern fixiert auf Raih Leh wohnten, erschlug uns das kommerzielle Umfeld, das wir so seit zwei Wochen nicht mehr gesehen hatten: Tauchschulen, viele Schiffe, Longtailboote, Geschäfte, Verkaufsstände und viele Pauschaltouristen.

Nichts desto Trotz gelang es uns einen sehr schönen Bungalow direkt am Strand in einem Kokoshein zu ergattern und die uns verbleibenden Tage abseits des Rummels zu verbringen.

Auch auf Ko Phi Phi wie sich die Insel nennt gibt es zahlreiche Klettereien, die diesen Sommer neu eingerichtet wurden. Wunderschöne Klettereien, direkt vom Boot oder Strand aus. Besonders zu empfehlen ist der Tonsai Tower der schon von weitem auf der Südseite der Insel zu erblicken ist.

Nach einer traumhaften Woche auf der Insel, die wir durch Schnorcheln, hervorragendes thailändisches Essen und tollen Klettertouren auf der Insel verbracht haben, mussten wir uns schweren Herzens auch von dieser Insel trennen, wie dies auch Leonrdo di Caprio im Film DER STRAND THE BEACH machen musste, den sie hier gedreht haben.